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Gartengestaltung

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Warum sind ungefüllte Blüten besser für den Vielfaltsgarten?

Gefüllt oder ungefüllt? Für Insekten ist die Antwort klar: nur ungefüllte Blüten bieten Pollen und Nektar. Auch Vögel stimmen dem zu, denn sie bedienen sich im Herbst und Winter gerne an Samen und Früchten. Bei gefüllten Blüten gibt es davon aber nichts zu holen.

Doch dicke Blütenbälle, dicht an dicht mit Blütenblättern gefüllt, sind beliebte Zuchtformen. Gerade Rosen, Sträucher und Stauden mit gefüllten, pomponartigen Blüten gelten als besondere Sorten. Im Vielfaltsgarten sind sie zwar hübsch – aber für Insekten leider wertlos.

Denn die gefüllten Blüten bestehen eben fast nur aus Blütenblättern. Auch die Staubblätter, die den Pollen produzieren, wurden in der Züchtung dazu umgewandelt. Mit Nektar sieht es ebenso schlecht aus, denn die Organe, die den Nektar produzieren, sind zurückgebildet. Die Insekten kämen zwischen den dichten Blütenbüscheln auch gar nicht an ihn ran.

Wenn Sie jetzt aber eine wunderbar gefüllt blühende Lieblingsrose im Garten haben, genießen Sie sie ruhig weiterhin. Gesellen Sie ihr  eine mit einfacher Blüte dazu und pflanzen Sie ein paar ungefüllt blühende Stauden in die Nachbarschaft.

Gefüllte Blüten sind zwar hübsch, bieten Insekten aber keine Nahrung.
Bei einfachen, ungefüllten Blütenformen liegt das Pollen- und Nektarangebot offen da.