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Gartentipps in Corona-Zeiten

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Radieschen aussäen

Gemüse selbst anbauen macht richtig Laune. Nichts schmeckt besser als Salat, Kräuter oder andere Gartenfrüchte, die man direkt aus dem Beet heraus erntet. Probiert es aus. Ganz leicht geht es mit Radieschen. Die wachsen im Garten oder auch im Balkonkasten. Ab April ist der Zeitpunkt gekommen, die Samen draußen auszusäen. Schon ein paar Wochen später könnt Ihr die ersten Radieschen genießen.

So geht’s:

Wohin?

Radieschen und alle anderen Gemüse, Salate und Kräuter brauchen einen sonnigen Platz, damit sie sich gut entwickeln. Entweder im Beet oder in einem Kasten oder Topf auf dem Balkon.

Beet vorbereiten

Entfernt im Beet Unkraut und Steine und lockert die Erde etwas auf. Das geht gut mit einer Grabgabel. Die Erde soll locker und feinkrümelig sein, mit einem Rechen könnt Ihr die Fläche schön glatt und gerade ziehen. Oder Ihr füllt einen Topf oder Kasten mit frischer Erde.

Mit dem Finger oder einem Holzstock zieht ihr Linien in der Erde, ungefähr einen Zentimeter tief. Das sind die Rillen für die Samen. Lasst zwischen den Rillen 10 cm Platz.

Samenkörner in die Erde

Öffnet die Samentüte und schüttet die Samen erst einmal vorsichtig in Eure Hand. Legt die einzelnen Samenkörner im Abstand von 4 cm in die Rillen. Die Samenkörner, die übrig bleiben, könnt Ihr später aussäen, wenn Ihr die ersten Radieschen schon geerntet habt.

Schiebt jetzt die Rillen vorsichtig mit Erde zu.

Ganz wichtig: Füllt eine Gießkanne mit einem Brausekopf mit Wasser und gießt das Radieschenbeet gründlich an. Achtet darauf, dass der Wasserstrahl die Rillen nicht wieder aufschwemmt und alle Samen davonschwimmen lässt.

Wenn Ihr jetzt immer gut darauf achtet, dass die Erde schön feucht bleibt, könnt Ihr schon nach ein paar Wochen Radieschen ernten.

Unser Tipp:

Ihr könnt auch Salat ins gleiche Beet säen. Der tut den Radieschen gut, weil er Erdflöhe abhält.
Wenn Ihr Spaß am Ausäen habt, probiert doch noch anderes Gemüse oder Kräuter aus. Karotten zum Beispiel (da braucht Ihr etwas Geduld, es dauert ein paar Monate, bis sie geerntet werden können), und viele andere lassen sich gut selbst heranziehen. Und Ihr könnt auch Schnittlauch, Petersilie, Basilikum und viele andere Kräuter aussäen. Oder wie wäre es mit essbaren Blüten? Dafür gibt es tolle Samenmischungen.

Der besondere Vielfaltstipp:

Wenn Ihr ein paar der Radieschen, Salate oder Gemüse nicht erntet, sondern im Beet stehen lasst, bilden sie Blüten. Über die freuen sich die Insekten. Aus den Blüten bilden sich im Lauf des Sommers Samen. Die könnt Ihr sammeln, bis zum nächsten Frühling aufbewahren und dann wieder aussäen. Das geht aber nur, wenn Ihr „samenfeste“ Sorten angebaut habt.