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VielfaltsMacher

Von der grünen Hölle zum Naturgarten 

Wir haben 2011 mitten im Dorf ein altes Haus aus dem Baujahr 1911 mit einer „grünen Hölle“ gekauft. Der Garten war ursprünglich mal ein Selbstversorgergarten mit einem großen altem Obstbaumbestand. Aber nach 15 Jahren, ohne jegliche Pflege, war es nun eine unübersichtliche Wildnis. Jetzt, nach mehr als einem Jahrzehnt Arbeit, bin ich einigermaßen zufrieden! Es gibt immer noch viele Projekte, die ich verwirklichen möchte und Altlasten, die ich eliminieren möchte, aber so ein Riesengarten ist immer im Wandel. 

Bäume, Hecken, Wiese

Puffer- und Hotspotzonen sind großräumig vorhanden, nur mit der Ertragszone haperts grad ein bisserl; aus gesundheitlichen Gründen habe ich den Anbau heuer stark eingeschränkt.
Es gibt eine vielfältige Hecke außen rum und ich ergänze regelmäßig mit sinnvollen Sträuchern und Bäumen. Wir haben Eichen, Birken, Weiden, Ahorne, etc. und viele alte und neue Obstbäume.
In der Mitte ist vieeel Wiese, die 1-2x im Jahr von Hand abschnittweise gemäht wird. Des Weiteren haben wir eine Riesensteinpyramide, an vielen Stellen Totholzhaufen, viele komplett wilde Ecken, mehrere Minisumpfbeete, ein Magerbeet mit Sandarium, eine Benjeshecke, natürliche und gebaute Igel- und Vogelhäuser und vieles, vieles mehr. Im Herbst 2025 haben wir innerhalb 10 Tagen einen großen Naturteich angelegt, weil ich Teichfrösche und Libellenlarven in meinen Miniteichen entdeckt habe. 

Alles Bio

Selbstverständlich verwende ich keinerlei Chemie; als Dünger nur Hühnermist und verschiedene Jauchen. Alles im Garten anfallende Material wird gehäckselt und gemulcht, ich gieße nur mit Regenwasser, wir haben zwei 1000l und acht 500l Wassertonnen verteilt.
Wir sind bereits 2x als naturnaher Garten vom Obst- und Gartenbauverein ausgezeichnet worden, 2025 kam „Vogelfreundlicher Garten“ vom LBV und die Zertifizierung als „Naturgarten“ vom Kreisverband Regensburg dazu. 
Zurzeit beschäftige ich mich sehr mit Schmetterlingspflanzen, da es in letzten Jahren immer weniger Schmetterlinge und Falter bzw. auch Wildbienen gab. 

 

 

Kontakt:

Ester Galambos
Rogginger Str. 1
93101 Pfakofen 

Telefon: 09451815
E-Mail: ester_galambos@hotmail.com 

 Ester Galambos mit Mann 
„Viel Platz für die Artenvielfalt“